Blinder Fleck

Haben wir einen blinden Fleck? Die Antwort ist Ja, wir haben einen, genau genommen sogar zwei oder auch mehr.
Die Stelle an der der Sehnerv ins Auge eintritt wird Blinder Fleck genannt. An dieser Eintrittsstelle befinden sich keine Lichtrezeptoren und somit können wir nichts sehen. Dies hat rein theoretisch einen Einfluss auf unser Gesichtsfeld, da sich jedoch die beiden Flecken des rechten und des linken Auge nicht decken und das Hirn, die fehlende Information der Umgebung anpasst, haben wir normalerweise keine Einschränkung in unserem Sehen. (Selbstversuch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Blinder_Fleck_(Auge) )
Nichts sehen genau an der Stelle an der das Sehen weitergeleitet wird? Dies lässt mich über eine andere Art von blinden Flecken nachdenken. Teile des Selbst oder Ichs die vom Bewusstsein nicht wahrgenommen werden, werden in der Psychologie ebenfalls als blinde Flecken definiert. Oder gemäss Johari-Fenster zeigt es uns die Diskrepanz zwischen dem Selbst- und Fremdbild auf.

Ist es nicht so, dass genau dort, wo wir stehen, wir nichts sehen? Wir können uns umschauen und uns teilweise betrachten, aber ohne Spiegel können wir uns nicht ganz sehen. Ebenso bleibt unser Standpunkt unsichtbar, wir stehen ja drauf, wie sollen wir wissen, was darunter verborgen liegt.
Für mich kommen hier zwei Teilaspekte zusammen. Zum einen, um uns ganz betrachten zu können, brauchen wir einen Spiegel. Unser Umfeld, Personen, Situationen spiegeln uns oft Dinge, die wir nicht sehen können. Häufig nehmen wir diese Reflektionen nicht wahr oder wir wollen sie nicht erkennen. Für andere ist es offensichtlich aber für einem selber ist es schwer oder vielleicht auch zu schmerzhaft es zu erkennen. Manchmal können wir es nicht einmal erkennen, wenn es uns jemand sagt oder wir begreifen es nur ansatzweise. Vielleicht sind wir irritiert… verhalten und handeln jedoch weiterhin gemäss unseren Gewohnheiten.
Der erste Schritt, um blinde Flecken aufzulösen heisst, erkennen, wahrnehmen, bewusst werden oder wie man so schön sagt, Licht ins Dunkel bringen. Aura-Soma bietet eine Möglichkeit um aufgrund der 4 Flaschenwahl die Reflektionen unseres Selbst wahrzunehmen. Der Spiegel unserer Seele. Ein wichtiger Punkt dabei liegt im Selbst-erkennen und Selbst-erfahren. In der Hypnotherapie haben wir ebenfalls viele Möglichkeiten, Aspekte, Themen und Herausforderungen zu erkennen und analysieren.
Der zweite Teilaspekt hängt mit unserem Standpunkt zusammen. Wie wollen wir wissen, was darunter liegt, wenn wir es nicht sehen können. Vielleicht braucht es wie beim Auge einen zweiten Standpunkt, einer der sich mit dem unseren nicht deckt. Und wie ist es mit unseren Interpretationen? Die Informationen die uns fehlen, passen wir doch ganz einfach unserer Wirklichkeit an und dies wiederum führt zu weiteren Verstrickungen. Ein Grund mehr, näher hinzuschauen.
Perspektivenwechsel, Betrachtungswinkel ändern oder sich in einen anderen Standpunkt einfühlen. Die eigenen Ideen, Interpretation, Prägungen für einen Moment loslassen und entdecken, was es sonst noch gibt. Eine andere Qualität spüren und erkennen- aha- so kann es auch sein. Im Problem liegt schon die Lösung wir brauchen nur die Augen zu öffnen und den nächsten Schritt zu wagen. Aus dem eigenen Bild heraustreten und die Situation neu bewerten. Die Tarotkarte der Gehängte weist auf ein verharren in einer Situation hin und fordert auf, die Perspektive zu wechseln, um das Ganze sehen zu können.

Dazu ein Zitat von Albert Einstein:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Wie bringen wir nun Licht ins Dunkel oder führen einen Perspektivenwechsel herbei? In der Hypnosetherapie stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, eine Situation von verschiedenen Seiten zu betrachten. Beispielsweise kann die Situation mit Figuren aufgestellt werden um von einer Metaebene aus, alle Seiten zu betrachten. Gleichzeitig erfassen wir nicht nur die kognitive Ebene (das Denken), sondern auch die tiefliegende emotionale Ebene. Sie kennen sicherlich die Situation, dass sie bewusst wissen, was Sie wollen aber unbewusst immer wieder in die alten Gewohnheiten zurückfallen. Dies hat damit zu tun, dass Veränderungen nur effektiv umgesetzt werden können, wenn die Gefühlsebene miteinbezogen wird. Bewegen wir etwas in der inneren Wahrnehmung, in unserem emotionalen Erleben so hat dies unweigerlich Einfluss auf unser Denken und Handeln. Jede Veränderung beginnt im Innern und Schritt für Schritt verändern wir die Situation/Herausforderung.

… aus Sicht von Aura-Soma bietet sich hier die Equilibrium Flasche B100 l Erzengel Metatron, Klar über Tiefmagenta eine Möglichkeit. Sie lädt uns ein, in Ruhe zu kommen und in der Stille wahrzunehmen. Licht durchflutet das Dunkel und macht unsere Ängste, Herausforderungen, Schatten aber auch Talente und Potential sichtbar. Wie sehen alles, ausser unseren Standpunkt. Um auch diese Stelle zu beleuchten braucht es einen Schritt. Der jetzige Standpunkt muss losgelassen werden, damit wir uns selber aus dem Weg treten und das Licht auf das Unsichtbare scheinen kann. Die Energie von Erzengel Metatron unterstützt uns darin aus der inneren Ruhe heraus den ersten Schritt zu machen.
Gerne begleite ich euch in meiner Praxis auf einem dieser Schritte.

Ich wünsche allen abwechslungsreiche Perspektivenwechsel und freudige Erkenntnisse.
Herzlich