Los-lassen beginnt mit Akzeptanz

Loslassen… 1 Wort, leicht gesagt und so schwierig in der Umsetzung. In meiner Beratungstätigkeit sehe ich bei vielen Klienten woran sie festhalten. Oft ist es nur ein kleiner Gedanke oder eine Situation… zB. er sollte mehr Verantwortung übernehmen, sonst muss ich alles auch noch machen. Loslassen ist die Lösung, so einfach!? Ha, nein! eben nicht, knochenharte Arbeit ist angesagt.

Am Anfang steht der Mut hinzuschauen und die Situation als solches zu akzeptieren. Dann heisst es, die Situation aufschlüsseln… was ist MEIN Anteil und was kann ICH tun. Solange der Focus auf das was man nicht mehr will gerichtet ist oder gar eine andere Person das Problem ist, kann nicht viel geändert werden. Eine weitere Schwierigkeit kann sein, das loslassen mit ignorieren verwechselt wird. So z.B. Ich weiss, dass der andere seinen Anteil nicht übernimmt aber ich sehe darüber hinweg, mit dem Ergebnis, dass man unbewusst weiterhin in die Situation involviert ist und das „zusätzliche Paket“ übernimmt… bis zu dem Punkt, , wo der sprichwörtliche Tropfen das Fass zum überlaufen bringt und es zu viel wird. Daraus kann Stress, Überforderung und Ärger resultieren und auch noch die letzten Energiereserven anzapfen. Dies ist keine befreiende Lösung, deshalb hier ein paar Gedanken.

Fakt ist, die aussen stehende Person(X) übernimmt die Verantwortung nicht, es entsteht ein Mehraufwand und dies ist nicht zu ändern. Zunächst gilt es dies zu akzeptieren (was nicht heisst, dass man es gut finden), einfach nur akzeptieren. Dies ist der wichtigste Schritt um aus dem „Kampf- oder Verändern-wollen-Modus“ auszusteigen. (wohlbemerkt, es ist ein sinnloser Kampf, da er nicht gewonnen werden kann) Wow… spüren Sie die Ruhe? Und jetzt kann geschaut werden, was zu tun ist. Die Situation, dass X sich der Verantwortung entzieht führt zum eigentlichen Problem, dass es bei der Person(Y), die dies kompensieren muss… sei es im Haushalt, Kindererziehung, Geschäftsbuchhaltung etc. zu einer zusätzlichen (grossen?) Belastung führt. In dem Moment, wo anerkennt wird, das Person X für die Lösung nicht zur Verfügung steht kann der Blick auf neue Lösungsmöglichkeiten gelenkt werden und die Situation wird neu beurteilt. Was und wieviel ist Y bereit zu übernehmen und an wen/wie können die anderen Zusatzaufgaben abgegeben, verteilt werden.

Eine kleine Anmerkung aus der Sicht der Farben. In einer Situation besteht ein Ungleichgewicht und es entsteht ein Handlungsbedarf. Kämpft man gegen die Umstände an und möchte die nicht wahrhaben sondern mit (oft mit grossem) Einsatz an Energie bekämpfen ist das eine Rote Farbqualität. Kommt man zu der Einsicht, die Situation zu akzeptieren und neue Möglichkeit zu prüfen, bringt das sehr viel Ruhe hinein. Dies ist eine Blaue Farbqualität. Werden Rot (Power, Ablehnung) und Blau (Ruhe, Akzeptanz) ausbalanciert kann durch das loslassen die Situation verändert (Violett, Integration, Veränderung) werden und die gewonnene Kraft für neue Lösungsmöglichkeiten eingesetzt werden.

Die Flasche B78 Violett über Tiefmagenta ist DIE Flasche, die Prozesse des Loslassens, der Veränderung und der Transformation hervorragend und verlässlich unterstützt und hilfreich Ablösungsprozesse begleitet.